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 Impressionen: Bahrain


Bahrain besteht aus aus 33 Inseln im Persischen Golf,  die 25 Km vor der Küste Saudi-Arabiens liegen. Die Hauptinsel verfügte über ausreichende Öl-und Trinkwasservorkommen, nunmehr allerdings werden die Zeiten "schmaler". Bahrain nannte schon immer ein erklecklich Scherflein an Geschäftsreisseverkehr sein eigen, allerdings fehlt die Infrastruktur für "klassischen" touristischen Verkehr (kann durchaus positiv sein) die man in anderen Emiraten vorfindet.

Die Hotelerie ist exzellent, aber eben nicht darauf augerichtet, dass man in Shorts zum Frühstück erscheint. Wer zeitgemäßes Arabien kennenlernen möchte, findet hier sein Mekka.          

Die Inseln von Bahrain sind flach und die höchste Erhebung ist der Djebel Dukhan (gute 100 Meter). Die größte Insel mit der Metropole Manama hat den Vorteil, über ausreichendes Süßwasser zu verfügen. Im Norden liegen weitläufige Dattelhaine & bewässerte Obst- und Gemüsegärten.

In Form des King-Fahad-Damms besteht eine 25 Km lange Landbrücke zu Saudi-Arabien.

Bahrains Klima ist sozusagen wechselwarmfeucht - teilweise hohe Luftfeuchtigkeit, gemäßigte Winter mit kühlen Wasser- und Nachttemparaturen und heisse Sommer.Überwiegend weht ein feuchtheißer Wind aus Nordwesten (Schamal), mitunter auch trockenheißer Südwind (Qaus) aus der Großen Arabischen Wüste. 

Die Staatsreligion ist der Islam. Die politische Lage ist eher diffizil nachdem Scheich Isa nur  eine bedingt verwendbare Nachkommenschaft hinterließ. Im Zuge der Parlamentarisierung muss man Bahrain als konstitutionelle Monarchie bezeichnen und die Bevölkerung ist ob der zahlreichen Gastarbeiter (Asiaten, Europaäer, Amerikaner) ein ausgesprochenes Multikulti-Sammelsurium.

Für geschichtlich Interessierte sei angemerkt, daß Bahrain erstmals im 3. Jahrtausend v.C. von sich reden machte, anschliessend diente Bahrain als Handelsstützpunkt der Sumerer und Babylonier auf dem Weg nach Indien und nachfolgend wurde Bahrain ins Persische Reich eingegliedert.

Unter Alexander dem Großen nannte man die Insel Tylos, ab 600 wurde die Insel von den Arabern erobert und etliche Wechselbäder liessen die Inseln unter portugiesischem und britischem Protektorat zu dem werden, was sie heute ist: Militärstützpunkt der USA, immer noch entscheidender Ölwirtschaftspartner und heutiger Repräsentant eines modernen Teil Arabiens - wobei man sich durchaus wieder auf die eigene, nicht uninteressante, Historie besinnt.


    
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